Weingut Prieler Georg (Bgld)

DAS WEINGUT
Der Schützner Stein ist ein Teil des Hügellandes am Westufer des Neusiedler Sees. Auf dieser Erhebung mitten im Naturschutzgebiet liegen die 20 Hektar Weinberge des Weingutes Prieler. Ein Terroir, wie es günstiger nicht sein könnte.
Die Rebhänge sind großteils nach Süden und Osten ausgerichtet und fangen die ganze Kraft der Sonne ein. Der steinige Untergrund speichert die Wärme des Tages und gibt sie in den Nächten wieder ab. Der See sorgt für ein unvergleichliches Mikroklima mit warmen Herbsttagen und milden Temperaturen das ganze Jahr.

Windgeschützte Kessellagen und sonnenverwöhnte Hänge ermöglichen den Reben ein langes Ausreifen. Selbst so anspruchsvolle Sorten wie der Pinot noir finden hier ideale Bedingungen.

„Wir wollen den Charakter der Region ins Glas bringen“, sagt Georg Prieler. Strenge Ertragsbegrenzung dient diesem Ziel ebenso wie kurzer Rebschnitt, eine hohe Laubwand und Geduld, um den Trauben Zeit zu geben, ihre Reife zu finden. Die Natur gibt den Rhythmus vor.

BÖDEN
Der Boden macht den Wein.

Die Weine aus dem Hause Prieler sind stark terroir-geprägt. Ihre unterschiedliche Zusammensetzung und Mineralität machen den Charakter der einzelnen Lagen aus.

Braunlehm: Dieser fossile, mittelschwere Boden befindet sich am Leithagebirge. Er ist sehr eisenhältig und rotbraun gefärbt und hat sich vor der letzten Eiszeit gebildet. Dort bringt die Sorte Blaufränkisch fruchtige, saftige Weine mit pfeffriger Würze hervor – burgenländische Klassiker. Der Lehm hält die Feuchtigkeit, weshalb diese Lage in trockenen Sommern besonders begünstigt ist.

Leithakalkboden: Heller steiniger Untergrund reflektiert das Sonnenlicht und sorgt für gute Entwässerung. Die Burgundersorten (Pinot blanc, Chardonnay, Pinot noir, St. Laurent) erhalten hier ihre Fülle und mineralische Finesse.

Glimmerschieferboden: Der Goldberg, die beste Lage in Schützen am Gebirge (dokumentiert seit 1555), weist einen Boden aus Glimmerschiefer auf. Das Gestein erhitzt sich besonders stark in der Sonne und speichert die Wärme. Böden dieses Typs finden sich auch im spanischen Priorat. Hier wie dort wachsen darauf glutvolle Weine von mächtiger Dimension und mineralischer Vielschichtigkeit.

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